Zusatzakkus und Akkupacks für Ingress

Wer Ingress schon spielt, wird es kennen. Man geht extra mit einem vollen Akku los um Portale zu farmen, oder die andere Fraktion zu ärgern. Aber wenn man das Spiel viel offen hat ist der Akku binnen zwei bis drei Stunden leer. Gerade wenn man ein gutes Stück zu Fuß, 

oder mit dem Fahrrad zu seinem bevorzugten Portalen unterwegs ist, stört ein leerer Akku besonders.

 Dank der, in Mode gekommenen Abart, Mobiltelefone mit fest integriertem Akku zu bauen, bleibt auch nicht mehr die Möglichkeit ein paar Wechselakkus dabei zu haben.

Ich selber kann euch folgendes Akkupack empfehlen EasyAcc® SuperBoy 12000mAh für ca. 40 €.

Ich habe das Teil jetzt schon ein Paar Tage im Einsatz und kann sagen, dass euch damit nicht so schnell der Akku leer geht. Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel mein HTC One X über einen 1.800 mAh verfügt, und der SuperBoy auf dem Papier nochmal 12000 mAh nachliefert komme ich somit fast auf die siebenfache Akkuleistung on topDoch für all diese Probleme gibt es eine Lösung: Akkupacks! Das sind externe Akkus mit USB Anschluss, mit denen man, anders als beim Wechselakku, jedes beliebige USB Gerät laden kann. Einige Akkupacks bringen so viel Leistung mit, dass man ganz ruhig neben dem Handy auch noch andere Geräte laden kann, oder einem Mitstreiter mit Energie versorgen kann.

 

 

Die Bedienung ist denkbar einfach. Man lädt das Akkupack mit dem mitgelieferten micro USB Kabel auf (Achtung: es ist kein Netzadapter dabei. Aber jeder AC Handyadapter passt, da der Akku auch mit 5V gespeist wird) und kann nach der Ladezeit von etwa 12 Stunden (bei mir geht es per Netzadapter ein wenig schneller) vier USB Geräte gleichzeitig laden. Einzig zu beachten ist, dass jeder der USB Ausgänge des SuperBoy nur eine gewisse Amperehöhe ausgeben kann. Den Ladestand des Akkus kann man an 4 blauen LEDs ablesen.

Für den typischen Ingress Spieler ist es zwar uninteressant, aber dem Gerät liegen jede Menge Adapter für viele Mobiltelefone und Mp3 Player bei. Unter anderem auch für gewisse Apfelprodukte.

 Vom Gewicht und der Verarbeitung ist das Gerät relativ standard. Nicht zu schwer und nicht zu groß. Eine gewisse Masse kann man jedoch nicht von der Hand weisen, aber der Li-Polymer ist halt auch nicht aus Luft. Im Winter ist das kein Problem, da man eh mit Jacke unterwegs ist. Mal schauen wie sich der Akkupack im Sommer auf dem Fahrrad schlägt.

 Ich bin gespannt, wie viele der 500 vom Hersteller versprochenen Ladezyklen der Akku mitmacht, aber auch wenn es nicht ganz so viele sind, ist er in meinen Augen den Preis wert.

 Enjoy Hacking


 

 

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